Rauhfaser – ein Klassiker mit Tradition

Im Jahr 1864 entstand die Rauhfaser in Wuppertal dank eines Experiments auf der Suche nach einem veloursähnlichen Material als Schaufensterdekoration – es entstand ein Material aus Holzspänen und Papier.

In der Folgezeit wurde das Produkt zunächst nur als Basis für Leimdrucktapeten genutzt. Nach anfänglich handwerklicher Fertigung folgte bald die maschinelle. Als eigenständige Tapete für die Gestaltung von Innenwänden entdeckten sie erst in den 1920er-Jahren die Pioniere des Bauhauses. Von da an war die Rauhfaser aus der Innenraumgestaltung nicht mehr wegzudenken, denn sie bietet unschlagbare Vorteile: Durch die individuelle Überstreichbarkeit eröffnete die Rauhfasertapete völlig neue Möglichkeiten des Raumdesigns. Zudem überdeckt sie dank ihrer Struktur Unebenheiten der Wand, was vor allem in Altbauten zum Tragen kommt. In den 1980er-Jahren erlebte der raue Wandbelag eine regelrechte Renaissance und ist seitdem ein echter Klassiker im Bereich der kreativen Wandgestaltung.

Die universelle Wandbekleidung verdankt ihre Beliebtheit vor allem den geringen Renovierungskosten, ihrer Robustheit und ihrer leichten Verarbeitbarkeit.

In der Produktion wird Recyclingpapier verwendet und komplett auf PVC, Weichmacher und Lösungsmittel verzichtet. Zusammen mit entsprechendem Kleister und Wandfarben sorgen sie für eine rundum wohngesunde Atmosphäre. Seit 2007 werden auch TÜV-zertifizierte allergikergeeignete Rauhfasersorten angeboten.

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